Bei Klausurversäumnis

Entschuldigungen bei Klausurversäumnis

 

Entschuldigungsverfahren SII (incl. Klausurversäumnis)

1. Fehlstunden: Im Normalfall eines nicht vorhersehbaren Fehlens (i.d.R. Erkrankung) muss das Sekretariat der Schule spätestens am zweiten Fehltag, bei Klausuren am Morgen des Fehltages (s.u.) telefonisch informiert werden (Tel. 02253/92130). Diese Information wird vom Sekretariat an den Jahrgangsstufenleiter/-in weitergegeben. Nach Rückkehr wird innerhalb von drei Schultagen bei Vorlage des unterschriebenen Entschuldigungsformulars durch Abzeichnen vom Jahrgangsstufenleiter/-in (vom SII-Koordinator bei längerer Abwesenheit des Jahrgangsstufenleiters/-in) das Fehlen als entschuldigt anerkannt. Das abgezeichnete Formular ist der Beleg der Entschuldigung.  Der Unterrichtsstoff muss auch dann nachgeholt werden, allerdings wird bei akzeptierter Entschuldigung dafür eine 'angemesse Zeit' eingeräumt. 

In der Kursstunde wird eine Paraphenliste geführt, die die Anwesenheit in den Unterrichtsstunden festhält. Der Abgleich dieser Liste mit den Entschuldigungen der Jahrgangsstufenleiter ergibt die unentschuldigten Fehlstunden.

Durch die Schule verursachte Fehlstunden (Klausurtermine) werden in der Paraphenliste eingekreist und nicht als Fehlstunden gezählt. Fehlen durch Exkursionen oder andere Beurlaubungen wird als 'entschuldigt gefehlt' gezählt. Besondere Einzelfälle können mit den Jahrgangsstufenleitern geklärt werden.

Alle vorhersehbaren Versäumnisgründe müssen rechtzeitig vorher vom Jahrgangsstufenleiter/-in - bei mehr als 1 Tag durch die Schulleitung - genehmigt werden, um als entschuldigt zu gelten. Dabei handelt es sich z.B. um Arzttermine (außer akutem Arztbesuch), Musterung, Vorstellungsgespräche, Führerscheinprüfungen, familiäre Gründe usw. Die Schule kann so rechtzeitig nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Eine nur nachträgliche Entschuldigung reicht in diesen Fällen ausdrücklich nicht aus.

2. Klausuren: Im Falle versäumter Klausuren ist das Verfahren noch etwas umfangreicher. Die APO-GOSt regelt, dass Schüler/-innen einen Nachschreibtermin für Klausuren erhalten, wenn sie die Gründe des Fehlens "nicht selbst zu vertreten haben". Damit sind in erster Linie plötzliche Erkrankungen gemeint, die eine Klausurteilnahme unmöglich machen. Wir erwarten im Falle eines Klausurversäumnisses:


Wenn ein Schüler/-in aus Krankheitsgründen eine Klausur versäumt, muss er morgens am Tag der Klausur die Schule benachrichtigen (i.d.R. telefonisch, an das Sekretariat, Weitergabe an den Jahrgangsstufenleiter und den Fachlehrer durch Frau Krauß) und zusätzlich nach der Rückkehr umgebend (d.h. am Tag der Rückkehr), eine begründete Entschuldigung (Attest, Beurlaubung) als Voraussetzung für einen Nachschreibtermin beim Jahrgangsstufenleiter/-in vorlegen. 

Ohne rechtzeitige Entschuldigung am Klausurtag und später beim Jahrgangsstufenleiter/-in gilt das Fehlen als selbst zu vertreten und die Klausur wird mit der Note ungenügend bewertet (VV § 14.41 der APO-GOSt). Es entfällt das Recht auf einen Nachschreibtermin. Bei Gründen für ein Versäumnis, die vorher bekannt sind (s.o.), muss frühzeitig vor der Klausur dem Jahrgangsstufenleiter die Beurlaubung vorgelegt werden. Nur vorher nachgewiesen und anerkannt unvermeidbare Gründe dieser Art werden ähnlich einer Erkrankung als "nicht selbst zu vertreten" angesehen.

Zusammen mit der Entschuldigung des Klausurversäumnisses bei den Jahrgangsstufenleitern stellt der Schüler auf einem speziellen Antragsformular, das bei den Jahrgangsstufenleitern bereit liegt (oder vorab von der Homepage der Schule www.stmg.de geladen werden kann), einen schriftlichen Antrag auf einen Nachschreibtermin. Auf diesem Antragsformular bestätigen die Jahrgangsstufenleiter die ordnungsgemäße Entschuldigung des Klausurversäumnisses. Unmittelbar danach (möglichst noch am selben, spätestens am folgenden Schultag) legt der Schüler diesen Antrag dem Oberstufenkoordinator (Herr Dr. Herb, Raum A 120) persönlich vor. Herr Dr. Herb stimmt die Termine ab und stellt einen Nachschreibplan für die betroffenen Schüler zusammen, der im Infokasten im Treppenhaus vor dem Lehrerzimmer aushängt. Dieser Plan wird nach Bedarf ergänzt und weiter fortgeschrieben und sollte von Schülern und Lehrern (auch unter dem Gesichtspunkt sich kurzfristig ergebender Terminänderungen) kontinuierlich überprüft werden.

Wichtig: Nur Schüler, die das beschriebene Verfahren ordnungsgemäß und fristgerecht durchgeführt haben, erhalten einen Nachschreibtermin (d.h. sie sind im Nachschreibplan aufgeführt). Im Nachschreibplan nicht aufgeführte Schüler können die Klausur also nicht nachschreiben. Mögliche Fehler oder Unstimmigkeiten im Plan sind sofort beim Oberstufenkoordinator zu klären.

Die Planung der Nachschreibtermine ist sehr kompliziert und sensibel. Die Terminierung und Verteilung der Schüler kann deshalb nur zentral erfolgen, um Kollisionen und Konflikte auszuschließen. Es liegt deshalb ausdrücklich nicht im Ermessen des Fachlehrers, eine Nachschreibklausur anzusetzen. Wird der angesetzte Nachschreibtermin wieder versäumt, kann auch trotz Entschuldigung nicht mehr nachgeschrieben werden. In diesem Fall und auch bei mehreren entschuldigt versäumten Klausuren entscheidet die Schule über das Verfahren zur Notenfindung. 

3. Information: Alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II erhalten zu Beginn des Schuljahres EF ein Exemplar dieser Information und damit von dem gültigen Verfahren schriftliche Kenntnis (Unterschrift). Das Argument der Nichtkenntnis der Regeln kann in späteren Schuljahren dann nicht mehr gelten.