Teilnahme Religionsunterricht

Teilnahme am Religionsunterricht



Schüler ohne Religionsbekenntnis oder mit einer nicht als Unterricht angebotenen Religion nehmen an der Abmelderaufsicht (Klasse 5+6) bzw. dem Unterricht in praktischer Philosophie (Klasse 7-10) oder am Grundkurs Philosophie (SII) teil. Abwesenheit muss - wie in anderen Fächern auch - einzeln entschuldigt werden.

Auch ohne Religionsbekenntnis oder mit einer nicht als Unterricht angebotenen Religion können Schüler und Schülerinnen zu einem der beiden Religionsunterrichte angemeldet werden. Nach der Anmeldung sind sie - bis zu einer eventuellen Wiederabmeldung - ebenfalls zur regelmäßigen Teilnahme verpflichtet. Sie erhalten eine normale Benotung.

Der Antrag auf Teilnahme am Religionsunterricht bei Konfessionslosigkeit muss spätestens zum Halbjahreswechsel erfolgen, um eine Benotung bis zum Schuljahresende zu ermöglichen. Ab Klasse 7 ist ein Einverständnis des aufnehmenden Religionslehrers notwendig, das nach Rücksprache mit dem Schüler eine ausreichende Möglichkeit der Stoffnacharbeit prognostiziert. Für die Stoffnacharbeit ist der Schüler selbst verantwortlich. Der aufnehmende Kurs muss noch Schülerkapazitäten frei haben. Es kann kein zusätzlicher Religionskurs eingerichtet werden. Außerdem ist in der SII eine Verpflichtungserklärung des Schülers notwendig, dass die Pflichtbedingungen bis zum Abitur ohne weitere Wechsel mit Religionsunterricht abgeleistet werden.

Durch einen schriftlichen Antrag an den Schulleiter (ab 14 Jahre durch Schüler selbst mit Information an die Eltern) kann auch bei Religionszugehörigkeit eine Befreiung von der Teilnahme am Religionsunterricht beantragt werden. Gründe können nur in der persönlichen Einstellung zum Inhalt des Faches liegen, nicht in äußeren Gründen (Lehrer, Note, Zeit). Ein solcher Antrag muss vor Beginn eines neuen Schuljahres oder Halbjahres vorgelegt werden. In Ausnahmefällen mit besonderer Begründung kann auch ein Wechsel zum Quartalswechsel erfolgen. Nach der Genehmigung nimmt der Schüler verpflichtend an der Abmelderaufsicht bzw. dem Unterricht in praktischer Philosophie (SI) oder am Grundkurs Philosophie (SII) teil. Abwesenheit muss - wie in anderen Fächern auch - einzeln entschuldigt werden.

Das gleiche Verfahren gilt für Schüler, die vom Religionsunterricht befreit waren und sich später wieder zurückbewerben. Die Begründung kann auch hier wieder nur in der Person liegen, also weltanschaulich zugeschrieben sein. Der Antrag muss ebenfalls schriftlich an den Schulleiter gegeben werden. Bei Genehmigung wird der Schüler entsprechend seiner amtlichen Konfession einem möglichen Kurs zugeteilt (keine Konfessions- oder Lehrerwahl).

Ein Wechsel der Konfession des Religionsunterrichtes ist nur in besonders begründeten Ausnahmefällen und bei freien Aufnahmekapazitäten möglich. In der SII ist dann - wie oben schon beschrieben - eine Verpflichtungserklärung des Schülers notwendig, dass die Pflichtbedingungen bis zum Abitur ohne weitere Wechsel der Religionskurse abgeleistet werden.