Pädagogische Konzepte

Pädagogische Übermittagbetreuung

Seit mehr als 6 Jahren bietet das St. Michael-Gymnasium eine Pädagogische Übermittagbetreuung an.

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 hat der SCHÜLERGARTEN die Tätigkeit als Träger der Betreuungsmaßnahme übernommen. Der SCHÜLERGARTEN engagiert sich seit vielen Jahren mit außerunterrichtlichen Angeboten an Schulen im Rhein-Erft-Kreis. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.schuelergarten.de .

Die Betreuung wird seit Beginn durchgeführt von Frau Schneider und Frau Wiskirchen.

Sie findet statt von Montag bis Donnerstag zwischen 13:30 und 15:45 Uhr.

Das Angebot richtet sich an Schüler der Jahrgänge 5 bis 7.

Schwerpunkt ist die Erledigung der Hausaufgaben, die Nacharbeitung des Unterrichtsstoffes und die Vorbereitung auf Klassenarbeiten, aber auch Entspannung, Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz.

Hierzu stehen ein Arbeitsraum und ein Chill- und Spielraum zur Verfügung. Genutzt werden können auch die ehemalige Gymnastikhalle und bei schönem Wetter der Schulhof.

Für die Teilnahme wird ein kostendeckender Betreuungsbeitrag von 10 € pro Monat erhoben, unabhängig von der Anzahl der gebuchten Tage.

Die Anmeldung erfolgt zu Beginn des Schuljahres über das Schulsekretariat, mindestens für ein Schulhalbjahr. Das Einsteigen ist aber auch jederzeit im Lauf des Jahres möglich. Gerne kann ihr Kind auch zu einem Schnuppernachmittag vorbeikommen!

 

 

Überblick über die Förderangebote

Am St. Michael-Gymnasium werden verschiedenste Maßnahmen zur gruppenweisen oder individuellen Förderung angeboten. Die folgende Übersicht erläutert den Förderunterricht 5/6, die Angleichungskurse EF, das Lerncoaching, die Angebote der Begabtenförderung (z.B. Jugend forscht) und die naturwissenschaftlichen und bilingualen Zusatzstunden. 

Förderangebote des St. Michael-Gymnasiums

Förderunterricht für die Klassen 5 und 6

Ab dem Schuljahr 2013/14 wird in den Klassen 5 und 6 wieder Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch angeboten, um bei anfänglichen Schwierigkeiten Hilfestellungen geben zu können.

Der Förderunterricht wird von den unterrichtenden Lehrern und Lehrerinnen im Sinne eines fächerbezogenen „Lernen lernen“ konzipiert, mit besonderer Berücksichtigung auch von entspannenden Unterrichtsphasen.

Die folgende Übersicht zeigt die Verteilung, wann für welche Klasse die entsprechenden Fächer stattfinden werden.

Jgst.

Fach

5.1

„Lernen lernen“

Politik (Kl.-ltg.)

5.2

Deutsch

Englisch

6.1

Mathematik

Englisch

6.2

Mathematik

Französisch

Der Förderunterricht wird jeweils am Montagnachmittag in der 7. und 8. Stunde durchgeführt werden und ist kostenfrei.

Der Fachlehrer, die Fachlehrerin entscheidet, ob es für einen Schüler, eine Schülerin sinnvoll und angebracht ist, am Förderunterricht teilzunehmen. Dies gilt in der Regel für die Schüler mit nicht oder knapp ausreichenden Leistungen. Die Eltern bekommen über das Sekretariat die Information und ein entsprechendes Anmeldeformular und entscheiden dann, ob sie ihr Kind verbindlich für ein Quartal anmelden. Wir bitten auch darum, uns mitzuteilen, wenn das Förderangebot nicht wahrgenommen wird (bitte auf dem Formular ankreuzen).

Besteht Förderbedarf in zwei Fächern, kann im Quartal das Fach gewechselt werden. Die Zusammenstellung der Lerngruppe richtet sich darüber hinaus auch nach der Nachfrage.

Das Angebot unserer Mensa und die Situation, dass auch am Montag die Busse fahren, erleichtern sicherlich die Teilnahme an diesem Angebot.

Für die Schüler der Klassen a und c (nicht bilinguale Klasse) finden während zwei Vormittagsstunden Profilkurse in Naturwissenschaften statt, in denen fachübergreifend und exemplarisch naturwissenschaftliche Themen erarbeitet werden (z.B. Astronomie). Gleichzeitig gibt es Kurse in Theater, Musik und Sport

Alle Kinder der Klassen 5 haben ein halbes Jahr lang je Woche zwei Stunden Methodentraining („Lernen lernen“), in denen die gymnasialen Arbeitstechniken eingeübt werden.

In Klasse 6 gibt es für alle Schülerinnen und Schüler eine Wochenstunde mehr Französischunterricht, um die besondere Belastung durch eine frühe zweite Fremdsprache auszugleichen. Alle Schüler haben dann in Klasse 8 eine Wochenstunde zusätzlichen Deutschunterricht, der die Kenntnisse in Rechtschreibung, Grammatik und Stilistik verbessern soll. Ein gleiches Wiederholungstraining wird in Klasse 8 bzw. 9 für die Fächer Englisch und Mathematik mit je einer Zusatzstunde angestrebt.

Die naturwissenschaftlichen Differenzierungskurse der Klassen 8 und 9 sind je Woche um eine Stunde ergänzt, um auch praktisches Arbeiten zu ermöglichen.

Für die neuen Schüler und Schülerinnen in Jahrgangsstufe EF, die von einer Haupt- oder Realschule zu uns gekommen sind, bietet die Schule Angleichungskurse in den Fächern Englisch und Mathematik an, die den Übergang erleichtern sollen.

Eine besondere Begabungsförderung ist der bilingual deutsch-englische Zweig der Schule, der seit 1994 besteht. Je eine Klasse eines Jahrgangs hat in Klasse 5 und 6 je Woche zwei Stunden mehr Englischunterricht. Der schnelle Lernfortschritt ermöglicht es, dass diese Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 7 und 8 in den gesellschaftlichen Fächern (Geschichte, Politik, Erdkunde) in englischer Sprache unterrichtet werden. Bei Belegung bis zum Abitur berechtigt dieser Unterricht zu einem Studium in angelsächsischen Ländern. Viel wichtiger noch ist aber die sehr hohe Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler, die für vielfältige Ausbildungs- und Berufswege große Vorteile mit sich bringt. In diesen Klassen 8 und 9 wird je Woche eine Stunde mehr Unterricht in den gesellschaftlichen Fächern erteilt, die dann ja in englischer Unterrichtssprache stattfinden.

Eine ganz wichtige individuelle Förderung erfolgt durch das Lerncoaching , bei dem professionell ausgebildete ältere Schülerinnen und Schüler jüngere Mitschüler in Einzelstunden betreuen und beraten, ihre Lerntechniken und -erfolge systematisch zu verbessern. Zu diesem Angebot finden Sie eine spezielle Informationsseite .

Überregional bekannt ist unsere naturwissenschaftliche Begabungsförderung, die „Miniforscher“ -Gruppen, die donnerstags Nachmittag an vielerlei Projekten arbeiten und seit gut 20 Jahren eine große Zahl von Preisen bei verschiedensten Wettbewerben (v.a. Jugend forscht) gewonnen haben. Auch hier gibt es eine spezielle Informationsseite .

Allgemein wird Begabung im Rahmen eines Begabtenkonzeptes gefördert. Das Überspringen einer Klasse wird noch weiterhin gefördert, kann aber nach einer durchgehenden Verkürzung der Schulzeit keine große Rolle mehr spielen. Auch statt einer Schulzeitverkürzung sind die Fördermöglichkeiten besonders begabter Schülerinnen und Schüler aber vielfältig und werden individuell gewählt und vereinbart. So

¨ können Schüler/-innen durch alle Formen von Wettbewerben gefördert werden.
¨ können zwei Differenzierungskurse (9/10) parallel belegt werden, wobei die Unterrichtszeit aufgeteilt wird. Der jeweils versäumte Teil wird selbständig nachgearbeitet und alle Klassenarbeiten werden mitgeschrieben. Einer der beiden Kurse muss vorher als versetzungswirksam festgelegt werden.
¨ können eine neu einsetzende Fremdsprache oder ein Informatikkurs der Sek II bereits in der SI zusätzlich belegt werden, wobei 
  wieder ausfallende Unterrichtsstunden der Regelfächer selbständig nachgearbeitet werden müssen
¨ können Schüler/-innen Tutorien oder Arbeitsgemeinschaften für jüngere Mitschüler übernehmen.
¨ kann ein Auslandsjahr mit Überspringen der Jgst. 11 vereinbart werden. Dazu gibt es eine spezielle Informationsseite.
¨ können in besonderen Fällen ein wöchentlicher Studientag für ein universitäres Proseminar oder ein Fernstudium vereinbart werden. Auch hier gilt die Verpflichtung zur Nacharbeit versäumten Unterrichtsstoffes.
¨ können andere außerschulische Angebote der Bildung ermöglicht werden (Kurzaufenthalte mit Unterrichtsprogramm im Ausland, Schülerakademien, Blockpraktika von Universitäten oder Firmen, Angebote politischer und sozialer Träger etc.)

Alle diese Maßnahmen müssen formal und inhaltlich vorbereitet und begleitet werden von einem zuständigen Koordinator (Herr Stein) und dem Klassenlehrer/-in. Die Genehmigung des Schulleiters ist in jedem Fall notwendig. Bei unerwarteten Minderleistungen oder Nichteinhaltung der Absprachen kann die Genehmigung der Schule zurückgezogen werden.


Übersicht über die Förder-/Ergänzungsstunden (Kl. 5-9):           

Ausgegangen wird von 151 Kern- und 12 Ergänzungsstunden im Durchgang von Klasse 5 bis Klasse 9. Damit stehen bei 3 Zügen am St. Michael-Gymnasium insgesamt 36 Stunden (Lehrer­stunden) zum differenzierten Einsatz als Ergänzungsstunden zur Verfügung. 

Die Ergänzungsstunden dienen 
- zum Ausgleich heterogener Eingangsvoraussetzungen und Unterstützung der Lernprozesse in den 
- Fächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik in Fördergruppen (F) 
- zur Erhöhung des Stundenvolumens für alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse in den Kernfächern und im 
  methodischen Bereich (K) 
- als Angebot der Begabtenförderung in Teilgruppen in den Bereichen Naturwissenschaften, Bilingualität, 
  Gesellschaftswissenschaften und Kunst/Musik (T) 

Kl.

Fächer/Kurse

Anzahl der Lerngruppen je Halbjahr

Anzahl der Lerngruppen je Schuljahr

Stundenumfang je Lerngruppe im Halbjahr

verwendete Lehrerstd./Kl. je Schulj.-woche/J

a

b

c

5

„Lernen 
lernen"

2 (Klasse) K

2 (halbj.)

2 (4 im 1. Hj.)

1

 

1

 

Bedarfsorient. Förderunterr.

2 (Kurse) F

  2 (halbj.)

1 (2 im 2. Hj.)

0,5

 

0,5

 

Zusätzlicher 
E-Unt. bili

1 (Klasse) T

2 (durchg.)

2

 

2

 


 

NW-Kurs 5

1 (Kurs) T

  2 (halbj.)

2

1

 

1

 

Chor/
Orch. 5/6

1 (Kurs) T

1 (durchg.)

2 (1UV)

0,5

 

0,5

6

Französisch
zusätzlich

3 (Klasse) K

3 (durchg.)

1

1

1

1

 

Zusätzlicher 
E-Unt. bili

1 (Klasse) T

1 (durchg.)

2

 

2

 

 

Bedarfsorient. Förderunterr.

2 (Kurse) F

4 (durchg.)

1

2

 

2

 

NW-Kurs 6

1 (Kurs) T

1 (durchg.)

2

1


 

1

7

zus. Unt.-std. EK/PK bili

1 (Klasse) T

1 (durchg.)

1 + 1

 

2

 

 

NW-Kurs 
JuFo 7-13

3 (Kurse)

3 (durchg.)

0,5 AG

(0,5)

(0,5)

(0,5)

8

Englisch 
Wdhl.

3 (Klasse) K

3 (durchg.)

1

1

1

1

 

Textanalyse 
Geschichte

3 (Klasse) K

3 (durchg.)

1

1

1

1

 

Diff für alle, außer Latein

3 (Kurse) K

3 (durchg.)

1

1

1

1

 

zus. Unt.-std. 
GE bili

1 Klasse) T/K

1 (durchg.)

1

 

1

 

9

Mathematik
Wdhl.

3 (Klasse) K

3 (durchg.)

1

1

1

1

 

Diff für alle, außer Latein

3 (Kurse) T

3 (durchg.)

1

1

1

1


 

Summe je 
Klassenzug

 

 

 

12

12

12

 

Gesamtsumme 
Förder-Wo-Std.

 

 

36

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesonderte Lerngruppen werden dabei im Interesse eines gezielten Fördereinsatzes nur für eine begrenzte Zeit angeboten (Ausnahme Bilingualität). Bei der Berechnung der Stunden entspricht eine Doppelstunde im Halbjahr einer Lehrerstunde bezogen auf das Schuljahr.

Ergänzungsstunden zählen zum Pflichtunterricht. Daher bietet die Schule für alle Schülergruppen zur Er­reichung der Gesamtstundenzahl (incl. Bandbreite) entsprechende Unterrichtsangebote parallel an. Die Schule verpflichtet Schülerinnen und Schüler aufgrund ihres Leistungsstandes zur Teilnahme an dafür be­stimm­ten Förderstunden bzw. schließt von der Teilnahme an einigen Förderangeboten aus.
 

Lernbüro

Seit dem Schuljahr 2013/2014 gibt es am St. Michael-Gymnasium eine Lernberatung für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten.

Nach der Beratung und der Abklärung eines Förderbedarfs werden dort individuelle Fördermaßnahmen veranlasst sowie Ziele entwickelt, überprüft und dokumentiert.

Die Lernberatung soll die individuelle Förderung am St. Michael-Gymnasium systematisieren, konkretisieren und dokumentieren.

Die Lernberatung richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die entweder aus eigener Initiative eine individuelle Beratung außerhalb des Fachunterrichts wahrnehmen möchten oder deren Lehrer eine solche Beratung für notwendig erachten.

Die Lernberatung ist in erster Linie ein Angebot der individuellen Unterstützung der Schüler, die passenden Fördermöglichkeiten am St. Michael-Gymnasium oder externe Hilfsangebote zu finden. Im Mittelpunkt der Beratung steht das Lernverhalten des jeweiligen Schülers. Die Unterstützung erfolgt in erster Linie durch Beratungsgespräche, die selbst bereits eine Hilfe für den Schüler darstellen sollen.

Anlässe für eine Lernberatung

  • Leistungsnachlass
  • Motivationsverlust
  • mangelhafte schriftliche Arbeiten
  • fehlende mündliche Mitarbeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • hohe Anzahl an Fehlstunden
  • etc.

In der Regel entscheidet ein Schüler selbst, ob er zur Lernberatung gehen möchte.

Wenn ein Schüler zwei mangelhafte Arbeiten in Folge geschrieben hat, sollte aber der jeweilige Fachlehrer veranlassen, dass der Schüler sich zu einem Beratungsgespräch anmeldet und einen Beratungstermin wahrnimmt.

Bestandteile der Lernberatung

I. Gespräche mit dem Schüler

Im Zentrum der Lernberatung stehen etwa ein bis drei Gespräche mit dem Schüler.

In den Gesprächen geht es darum, die individuellen Schwierigkeiten möglichst differenziert und für den Schüler transparent zu erfassen. Dabei werden soziale, persönliche und organisatorische Aspekte in den Blick genommen. Zugleich werden dem Schüler aber auch die schulischen Vorgaben und Regelungen (z. B. Versetzungsbestimmungen) dargestellt, die für seine Situation relevant sind.

Die Gespräche finden in einem Beratungsraum statt, wo ermöglicht werden soll, dass der Schüler sich jenseits der Unterrichtssituation und der Leistungsbeurteilung öffnen und Distanz zum eigenen Lernverhalten gewinnen kann.

Ziel der Gespräche ist es, mit dem Schüler - ausgehend von einer gemeinsamen Reflexion seiner individuellen Situation - neue Herangehensweisen, Haltungen und Perspektiven zu entwickeln.

Die Gesprächsergebnisse werden in Form von Vereinbarungen fixiert und in folgenden Gesprächen im Hinblick auf ihre Realisierbarkeit überprüft.

II. Gespräche mit Klassen- und Fachlehrern

Bei Bedarf führt die Lernberaterin Gespräche mit den Klassen- und Fachlehrern des Schülers. Diese Gespräche finden nur mit dem Einverständnis des Schülers statt.

III. Gespräche mit den Eltern

Wenn der Schüler eine Form der Unterstützung braucht, die schulintern nicht möglich ist oder besonderer Absprachen bedarf, so kann die Lernberaterin mit dem Einverständnis des Schülers die Eltern zu einem Gespräch einladen. Der jeweilige Klassenlehrer wird im Vorfeld um sein Einverständnis gebeten. Klassen- und Fachlehrer können an dem Gespräch teilnehmen. Auch der Schüler kann an dem Gespräch teilnehmen. Ob und in welcher Konstellation ein solches Gespräch stattfindet, wird im Einzelfall entschieden.

IV. Dokumentation

-       Gesprächsprotokolle (Inhalt, Ergebnis, Vereinbarungen, Maßnahmen, Erfolge)

V. Lernberatung als Instanz der Vermittlung zum/zur

-       Lerncoaching

-       Nachhilfeunterricht

-       Hausaufgabenbetreuung

-       Förderunterricht

-       Lerntherapie

-       Institut für Legasthenie und Lerntherapie

 

Organisatorischer Rahmen

 

Raum für Lernberatung

Raum A 202

Ansprechpartnerin/Lernberatung

Berit Hausotter

Sprechstunden

Donnerstag 5. Stunde und nach Absprache

Anmeldeverfahren

Die Anmeldung erfolgt mittels eines Anmeldeformulars oder in Form einer persönlichen Anmeldung bei mir.

Anmeldeformulare gibt es auf der Lehrerzimmertheke, im Sekretariat und im Raum für Lernberatung. Das Formular gibt der Schüler bei mir ab oder lässt es in mein Fach legen.

Eine persönliche Anmeldung ist in der Pause am Lehrerzimmer oder zu den angegebenen Sprechzeiten im Raum für Lernberatung möglich.

Nach Abgabe des Anmeldeformulars wird dem Schüler/der Schülerin ein Beratungstermin mitgeteilt.

Der Fachlehrer, in dessen Stunde der Beratungstermin fällt, erhält vor der Stunde eine schriftliche Mitteilung darüber, dass der Schüler/die Schülerin bei der Lernberatung sein wird.

Der Klassenlehrer und die Eltern werden darüber informiert, dass der Schüler ein Beratungsgespräch wahrgenommen hat.

B. Hausotter

Lerncoaching - Schüler helfen Schüler

 

Seit dem Schuljahr 2007/2008 bietet das St. Michael-Gymnasium mit dem Lerncoaching ein neues Förderprogramm an, das Schülerinnen und Schülern eine individuelle Lernförderung durch qualifizierte ältere Mitschüler ermöglicht. 


Lerncoaching

Schüler helfen Schülern

Individuelle Lernförderung durch qualifizierte
ältere Mitschüler
seit dem Schuljahr 2007/2008


Zielgruppe:                  
Schülerinnen und Schüler, die ihren Lernerfolg verbessern möchten

Lerncoaches:              Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9-12

Coaching-Stunden:    mindestens 1x wöchentlich nach der 6. Stunde

Anmeldung:                 Anmeldeformular auf der Homepage oder im Coaching-Raum

Kosten:                         40, - Euro für 10 Coaching-Stunden von jeweils 45 Minuten  

Koordinatorinnen:      Frau Kessel, Frau Linden

Grundidee des Lerncoachings

Im Rahmen des Lerncoachings werden jüngere Schüler im Bereich des schulischen Lernens von älteren Schülern, denLerncoaches, individuell unterstützt, begleitet und beraten. Die Lerncoaches stärken die Fähigkeit der jüngeren Schüler, ihr Lernen zunehmend selbständig zu gestalten und mit den eigenen Fähigkeiten reflektierter und effizienter umzugehen. Sie helfen ihnen, ihre Potentiale zu erkennen und zu entfalten und damit ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen und bessere Lernergebnisse zu erzielen.

Das Lerncoaching unterscheidet sich von Nachhilfeunterricht dadurch, dass die Vermittlung von Lerntechniken und Strategien der Lernorganisation im Vordergrund steht.

Jeder Schüler, der sich für das Lerncoaching anmeldet, wird von einem Lerncoach betreut, mit dem er sich mindestens einmal in der Woche nach der 6. Stunde in den Räumen der Schule zu einer Coaching-Stunde trifft.

Die Lerncoaches

Bei den Lerncoaches handelt es sich um Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9-12, die eine insgesamt mehrtägige Ausbildung absolviert haben. Die Ausbildung wurde von Frau Kessel und Frau Linden durchgeführt. Die Lerncoaches haben dabei ein Zertifikat erworben, das sie qualifiziert, sich alsLerncoach zu betätigen. Im Laufe ihrer Tätigkeit nehmen sie an weiteren Fortbildungen teil.

Zielgruppe

Das Lerncoaching kann von jedem Schüler in Anspruch genommen werden, der seinen Lernerfolg grundsätzlich verbessern möchte oder in ganz bestimmten schulischen Bereichen Schwierigkeiten hat, richtet sich jedoch insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I.


Inhalte des Lerncoachings

Die Inhalte des Lerncoachings orientieren sich an den Bedürfnissen des einzelnen Schülers. Sie können die folgenden Bereiche umfassen:

* Organisation des eigenen Lernens
* Vorbereitung auf Klassenarbeiten
* Strategien zur Verbesserung der mündlichen Mitarbeit
* Lerntechniken
* Teamarbeit
* Zeitmanagement
* Informationsrecherche und -auswertung
* Präsentation und Auftreten
* Soziale Standhaftigkeit
*  Unterstützung bei Leistungsdefiziten oder nach längerer Fehlzeit

Organisationsrahmen

Das Lerncoaching wird ab der 4. Schulwoche angeboten. Es erfolgt je nach Absprache in Einzelbetreuung oder zu zweit jeweils nach der 6. Stunde in den Räumen der Schule (A 024 und A 025). Jedem Schüler wird ein Lerncoach zugeordnet, der ihn regelmäßig betreut. Die Wochentage und genauen Uhrzeiten werden individuell festgelegt. Das Treffen findet mindestens einmal wöchentlich statt.

Anmeldung und Kosten

 Die Anmeldung für das Lerncoaching sollte möglichst zu Beginn eines Schulhalbjahres erfolgen. Es ist aber auch möglich, sich im laufenden Schuljahr anzumelden.

Das Anmeldeformular kann unter folgendem Link als pdf-Dokument aufgerufen und ausgedruckt werden: Anmeldung Lerncoaching 

Während der Sprechstunden der Lerncoaches (Montag bis Freitag in jeder ersten großen Pause im Coaching-Raum (neben A 024)) nehmen die Lerncoaches die schriftlichen Anmeldungen entgegen, treffen Terminabsprachen und stehen für Beratungen und Informationen zur Verfügung.

Mit der Anmeldung verpflichtet sich der Schüler zu einer Teilnahme an 10 Coaching-Stunden, die jeweils 45 Minuten umfassen. Die Kosten für 10 Coaching-Stunden betragen 40 Euro und sind bis zur zweiten Coaching-Stunde auf das Schulkonto zu überweisen.

St. Michael-Gymnasium
Konto-Nr. 632 795 1
Kreissparkasse Euskirchen
BLZ 382 501 10
Verwendungszweck: Vor - und Nachname des Schülers/der Schülerin / „Lerncoaching"

Im Einzelfall kann finanzielle Unterstützung durch den Förderverein beantragt werden.

 
Betreuungslehrer und externe Beratung

Das Lerncoaching wird von Frau Kessel und Frau Linden betreut, die den Lerncoaches beratend zur Seite stehen und sich mit ihnen in regelmäßig stattfindenden Evaluationssitzungen austauschen.

Methodentraining in der Klasse 5

 
Methodenkompetenz wozu?

Methoden zur Informationsgewinnung und -verarbeitung, Präsentationsmethoden, Kommunikationstechniken und Lernmethoden sind heute unverzichtbarer Bestandteil schulischer Ausbildung. Sie bilden die Voraussetzung und schaffen die Grundlage für eigenständiges Lernen, für projektorientierte Methoden, für jede Form von Unterricht. In unserem Methodentraining in der Klasse 5 sollen entsprechende Kompetenzen vermittelt werden, um ein autonomes, systematisches Arbeiten zu ermöglichen. So sollen Grundlagen für ein selbständiges und eigenverantwortliches Lernen unter Berücksichtigung der individuellen Leistungsfähigkeit vermittelt werden. Neben den angestrebten Verbesserungen im Bereich der Lernorganisation und Lerntechnik sollen auch Hilfestellungen in der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder gegeben werden, denn Schülerinnen und Schüler brauchen nicht nur kognitives Wissen, sondern vor allem auch soziale Kompetenzen, die im Methodentraining Berücksichtigung finden sollen (z.B. Kommunikation, Teamentwicklung, Selbst- und Fremdbeobachtung). Die Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen des Trainings lernen mit Fantasie, System, Logik, Intuition und nicht zuletzt mit Freude an die Arbeit zu gehen.

 Eine so verstandene ganzheitliche Schulung soll den Kindern Hilfe und Sicherheit für den Alltag an der neuen, noch unvertrauten Schule geben.

Wesentliche Programmpunkte des Methodentrainings:

  • Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • Heftführung
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Konzentrations- und Gedächtnistraining, z.B. sinnvolles Vokabellernen, Auswendiglernen
  • Arbeitszeiteinteilung
  • Lerntypen und Denkstrategien
  • allgemeine Kommunikations- und Verhaltensregeln für den Unterricht, Konfliktlösungsstrategien
  • Teamentwicklung
  • Texterschließung, Strukturieren, Lesetechniken
  • Einweisung in den Medienraum

Uns ist die Methodenkompetenz Ihrer Kinder wichtig - daher ist das Methodentraining zweistündig pro Woche im Stundenplan verankert. Ein entsprechend geschultes Kernteam von Lehrerinnen und Lehrern ist mit der Durchführung/Organisation des Trainings betraut.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten schließlich eine Bemerkung auf dem Zeugnis.

Ansprechpartner:  Nina Brust und Michael Mombaur

 

 

Methodentraining in der JGST. 10/EF und Q1

 

Seit einigen Jahren führen wir für die Schüler der Jahrgangsstufe 10 (EF) in den ersten Wochen des Schuljahres ein Methodentraining (MT) durch.

Wir schaffen so für alle Schüler der Jahrgangsstufe eine gemeinsame solide Plattformfür den Start in die gymnasiale Oberstufe. Im MT wollen wir ihnen fächerübergreifende Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, die sie befähigen, den Anforderungen der Einführungs- und Qualifikationsphase der Sek.II gerecht zu werden. Damit werden auch wesentliche Grundlagen für ihre Berufs- und Studierfähigkeit nach dem Abitur gelegt.

Unsere Ziele

Wir wollen die Schüler dabei unterstützen, dass sie

  • den eigenen Lerntyp erkennen
  • die gewonnenen Erkenntnisse auf individuelle Lernprozesse anwenden
  • bessere Organisationsformen des Lernens finden
  • die Fähigkeit erlangen, Informationen zu beschaffen, kritisch auszuwählen und effektiv auszuwerten
  • Arbeitstechniken im Umgang mit unterschiedlichen Texten erwerben
  • die Aussage von Daten und Statistiken kritisch zu hinterfragen lernen
  • die eigene Medienkompetenz steigern und ggf. neue Einsatzmöglichkeiten des Computers entdecken und übernehmen
  • Strukturen erfassen und anwenden zum Erstellen von Referat und Facharbeit
  • formale Anforderungen an Gestalten und Schreiben von Texten erfüllen
  • Präsentations- und Visualisierungstechniken kennenlernen und umsetzen
  • Lernhemmnisse wie Angst und Stress analysieren und  erfolgreich abbauen

Organisationsform

Das Methodentraining wird in der Form des Stationenlernens durchgeführt. Die Schüler werden nach einer kurzen Einführung in Gruppen eingeteilt und durchlaufen in den 2 Tagen des MT alle im Programm aufgeführten Stationen oder Bausteine in unterschiedlicher Reihenfolge. DieTeilnahme ist verpflichtend. Der Fachunterricht fällt i.d.R. an diesen Tagen aus. DieSchüler sammeln die in den einzelnen Stationen ausgeteilten Materialien und ihre Mitschriften in einer MT-Mappe, so dass sie jederzeit darauf zurückgreifen können.

Evaluation und Weiterentwicklung

Es finden regelmäßige Planungs- und Evaluationsgespräche aller am MT beteiligten Lehrkräfte statt. Die Mitglieder des Lehrerkollegiums sind nach einer hausinternen Fortbildung und in Lehrerkonferenzen umfassend über die Zielsetzung und das Programm informiert worden und sind aufgefordert, die im MT erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in ihren jeweiligen Fächern einzuüben und zu vertiefen.

In gewissen Abständen werden auch die Schüler in einer  „MT-Nachfrage“ nach ihren Eindrücken und Erfahrungen befragt und um Verbesserungsvorschläge und Anregungen gebeten. Das MT-Team wird diese bei der Planung und Durchführung des nächsten MT berücksichtigen.

Ausblick

Für die Schüler der Jahrgangsstufe 11/Q1 wird kurz vor dem Einstieg in die Arbeitsphase der Facharbeit ein MT-Tag Facharbeit/Projektarbeit organisiert.

Nachfolgend Detailinformationen zu den einzelnen Stationen unseres MT:

Konzeption des Methodentrainings der Jahrgangsstufe EF

des St. Michael Gymnasiums Bad Münstereifel( Kurzversion):

Station 1

Informationsbeschaffung und Quellenkritik                                    

Inhalte:

- Primärquellenvergleich
- Vergleich verschieden wertender wissenschaftlicher Abhandlungen
- Buchrecherche (Umgang mit Sekundärliteratur)
- Internetrecherche (Sensibilisierung für Gefahren, Risiken, aber auch Chancen des Internets)

Ziele:

- Fördern des selbstständigen Lernens und Arbeitens

- Recherchieren und kritischer Umgang mit Quellen

- Fördern eines bewussten Umgangs mit dem Medium Internet

Station 2

Referat und Präsentation                  

Inhalte:

- Informationsrecherche
- Gliederung
- Visualisierungstechniken / Medienunterstützung
- Thesenpapier

-Gestik und Mimik bei Präsentation

Ziele:

- kritischer Umgang mit Quellen, v.a. dem Internet

- Gestaltung eines Vortrags

- Überleitung in eine Diskussion

Station 3

Systematisches Lesen, Markieren, Exzerpieren                                      

Inhalte:

- optimale Texterfassung mittels Blickspannentest

- Ermitteln der individuellen Lesegeschwindigkeit

- Behaltenstest

- 5-Schritt-Lesemethode zum sinnerfassenden Lesen

- Markierung von Texten

- Möglichkeiten des Exzerpierens (Mindmapping, Kurzrésumé etc.)

Ziele:

- Verbesserung der Lese- und Behaltensleistung

- Fixieren wesentlicher Textaussagen

- Vorbereitung der Facharbeit

Station 4

Zeichensetzung und Rechtschreibung

Inhalte:

- Bedeutung der Rechtschreibung in Texten, die öffentlich werden sollen; Begrenzte Zuverlässigkeit vonComputerrechtschreibprogrammen.

- Schwerpunkte 
  a) der reformierten Getrennt- und Zusammenschreibung; 
  b) der reformierten Groß- und Kleinschreibung;
  c) der reformierten Zeichensetzung.

Ziele:

- Sensibilisierung der Schüler für Zweifelsfälle

- Anwendung der bisher gelernten Regeln zur Groß- und  Kleinschreibung und zur Zeichensetzung auf einen Text (281 Wörter) in Kleinschreibung, von dem die Schülereine korrigierte Abschrift erstellen sollen;

- Schüler vergleichen danach ihre Eigenkorrektur mit einer Textvorlage, die mögliche Rechtschreibschwierigkeiten noch einmal an Beispielen erklärt, und erhalten so einen Rückmeldung über ihre Rechtschreibsicherheit bzw. ihre Fehlerschwerpunkte;

- Schüler bekommen als Handreichung eine Zusammenfassung der Regeln zur reformierten Getrennt- und Zusammenschreibung, zur Groß- und Kleinschreibung und zur Zeichensetzung. 

Station 5

Arbeit mit Excel

Inhalte: 
- Zahlenwerte eingeben und Reihen aufziehen
- verschiedenartige Diagramme erstellen
- Trendlinien und Gleichungen einfügen
- Formeln eingeben und verwenden
- Zellen formatieren
- Bildlaufleisten erstellen und nutzen
- Animationen mit dem Visual-Basic-Editor erstellen

Ziele:

 Anspruchsvolle grafische Darstellung und mathematische Bearbeitung von Messreihen und Funktionen.

Station 6

Bewegungs- und Entspannungsübungen                      

Inhalte: 
- Stress (Definition, Ursachen und Symptome)
- Atemübungen
- Progressive Muskelrelaxation/Yoga/Autogenes Training

Ziele:

- Erkenntnisse in die Zusammenhänge von Ursachen und  Symptomen  von Stress

- Befähigung der Schüler zum aktiven Stressabbau
 
Station 7

Präsentation mit Power-Point, Word und Open Office

Inhalte:

- Kennenlernen des Programms PowerPoint

- Gestaltung einer Präsentation mit PowerPoint

- Titelfolie

- Gliederung

- Inhaltsfolien:

* Titel und Inhalt

* Titel, Text und Inhalt

* Titel und Tabelle

Ziele:

- Erstellung einer ersten eigenen PowerPoint-Präsentation

- Gestaltung verschiedener Inhaltsfolien

- Überblick über weitere Programme

 

 

 

 

Nach dem Methodentraining sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt sein, einen Vortrag nach den schulinternen Kriterien zu gestalten.

Hier ein Bewertungsboden zum Thema "Referat/Vortrag/Präsentation:

Teilaspekte

Beurteilung Mitschüler/Lehrer

Einstieg

10%

 

  • motivierend? fesselnd?
  • z.B. durch Bild, Zitat, Rätsel etc. ?
  • Gliederung vorgestellt?

 

Inhalt

50%

  • sinnvolle Gliederung („roter Faden“)?
  • Richtigkeit der Angaben?
  • sinnvolle Auswahl der Informationen (weniger ist oft mehr)?
  • zusammenfassendes Fazit? These?
  • Angabe der Quellen (Fachliteratur, Internetseiten mit Datum)?

 

Präsentation

10%

  •  nur die wichtigsten Inhalte?
  • Max. 3 Punkte/Folie?
  • Visualisierung durch Bilder, Grafiken etc.?

 

Vortrag

20%

  • Körpersprache?
  • Blickkontakt?
  • Sprechtempo, Lautstärke und Aussprache?
  • Füllwörter?

 

Einbeziehung der Mitschüler/

Sicherung

10%

  • Diskussionsanregung, Fragen, Quiz etc.?
  • übersichtliches Handout etc.?

 

Noteneinschätzung insgesamt:

 

 

Q1

Beim Methodentag Facharbeit/Projektarbeit werden folgende Stationen durchlaufen:

1. Gliederung erstellen und Einleitung formulieren

2. Literaturverzeichnis anlegen/Richtig zitieren

3. Zeitmanagement

4. Formatierungs- und Gliederungsmöglichkeiten mit Word/Open Office


Koordination: Dr. Fridtjof Herb