Lernbüro

Lernbüro

Seit dem Schuljahr 2013/2014 gibt es am St. Michael-Gymnasium eine Lernberatung für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten.

Nach der Beratung und der Abklärung eines Förderbedarfs werden dort individuelle Fördermaßnahmen veranlasst sowie Ziele entwickelt, überprüft und dokumentiert.

Die Lernberatung soll die individuelle Förderung am St. Michael-Gymnasium systematisieren, konkretisieren und dokumentieren.

Die Lernberatung richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die entweder aus eigener Initiative eine individuelle Beratung außerhalb des Fachunterrichts wahrnehmen möchten oder deren Lehrer eine solche Beratung für notwendig erachten.

Die Lernberatung ist in erster Linie ein Angebot der individuellen Unterstützung der Schüler, die passenden Fördermöglichkeiten am St. Michael-Gymnasium oder externe Hilfsangebote zu finden. Im Mittelpunkt der Beratung steht das Lernverhalten des jeweiligen Schülers. Die Unterstützung erfolgt in erster Linie durch Beratungsgespräche, die selbst bereits eine Hilfe für den Schüler darstellen sollen.

Anlässe für eine Lernberatung

  • Leistungsnachlass
  • Motivationsverlust
  • mangelhafte schriftliche Arbeiten
  • fehlende mündliche Mitarbeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • hohe Anzahl an Fehlstunden
  • etc.

In der Regel entscheidet ein Schüler selbst, ob er zur Lernberatung gehen möchte.

Wenn ein Schüler zwei mangelhafte Arbeiten in Folge geschrieben hat, sollte aber der jeweilige Fachlehrer veranlassen, dass der Schüler sich zu einem Beratungsgespräch anmeldet und einen Beratungstermin wahrnimmt.

Bestandteile der Lernberatung

I. Gespräche mit dem Schüler

Im Zentrum der Lernberatung stehen etwa ein bis drei Gespräche mit dem Schüler.

In den Gesprächen geht es darum, die individuellen Schwierigkeiten möglichst differenziert und für den Schüler transparent zu erfassen. Dabei werden soziale, persönliche und organisatorische Aspekte in den Blick genommen. Zugleich werden dem Schüler aber auch die schulischen Vorgaben und Regelungen (z. B. Versetzungsbestimmungen) dargestellt, die für seine Situation relevant sind.

Die Gespräche finden in einem Beratungsraum statt, wo ermöglicht werden soll, dass der Schüler sich jenseits der Unterrichtssituation und der Leistungsbeurteilung öffnen und Distanz zum eigenen Lernverhalten gewinnen kann.

Ziel der Gespräche ist es, mit dem Schüler - ausgehend von einer gemeinsamen Reflexion seiner individuellen Situation - neue Herangehensweisen, Haltungen und Perspektiven zu entwickeln.

Die Gesprächsergebnisse werden in Form von Vereinbarungen fixiert und in folgenden Gesprächen im Hinblick auf ihre Realisierbarkeit überprüft.

II. Gespräche mit Klassen- und Fachlehrern

Bei Bedarf führt die Lernberaterin Gespräche mit den Klassen- und Fachlehrern des Schülers. Diese Gespräche finden nur mit dem Einverständnis des Schülers statt.

III. Gespräche mit den Eltern

Wenn der Schüler eine Form der Unterstützung braucht, die schulintern nicht möglich ist oder besonderer Absprachen bedarf, so kann die Lernberaterin mit dem Einverständnis des Schülers die Eltern zu einem Gespräch einladen. Der jeweilige Klassenlehrer wird im Vorfeld um sein Einverständnis gebeten. Klassen- und Fachlehrer können an dem Gespräch teilnehmen. Auch der Schüler kann an dem Gespräch teilnehmen. Ob und in welcher Konstellation ein solches Gespräch stattfindet, wird im Einzelfall entschieden.

IV. Dokumentation

-       Gesprächsprotokolle (Inhalt, Ergebnis, Vereinbarungen, Maßnahmen, Erfolge)

V. Lernberatung als Instanz der Vermittlung zum/zur

-       Lerncoaching

-       Nachhilfeunterricht

-       Hausaufgabenbetreuung

-       Förderunterricht

-       Lerntherapie

-       Institut für Legasthenie und Lerntherapie

 

Organisatorischer Rahmen

 

Raum für Lernberatung

Raum A 202

Ansprechpartnerin/Lernberatung

Berit Hausotter

Sprechstunden

Donnerstag 5. Stunde und nach Absprache

Anmeldeverfahren

Die Anmeldung erfolgt mittels eines Anmeldeformulars oder in Form einer persönlichen Anmeldung bei mir.

Anmeldeformulare gibt es auf der Lehrerzimmertheke, im Sekretariat und im Raum für Lernberatung. Das Formular gibt der Schüler bei mir ab oder lässt es in mein Fach legen.

Eine persönliche Anmeldung ist in der Pause am Lehrerzimmer oder zu den angegebenen Sprechzeiten im Raum für Lernberatung möglich.

Nach Abgabe des Anmeldeformulars wird dem Schüler/der Schülerin ein Beratungstermin mitgeteilt.

Der Fachlehrer, in dessen Stunde der Beratungstermin fällt, erhält vor der Stunde eine schriftliche Mitteilung darüber, dass der Schüler/die Schülerin bei der Lernberatung sein wird.

Der Klassenlehrer und die Eltern werden darüber informiert, dass der Schüler ein Beratungsgespräch wahrgenommen hat.

B. Hausotter