Projekt - Verbrechen des Nationalsozialismus in Auschwitz

Projekt - Verbrechen des Nationalsozialismus in Auschwitz

Studienfahrt nach Polen 2016

 

Tagung der IBB Dortmund

Anlässlich einer Tagung der IBB Dortmund war das St. Michael-Gymnasium mit einigen Lehrerinnen und Lehrern und vor allem den Schülerinnen Pauline Dorweiler und Laura Zimmermann in Dortmund zu Gast, wo sie von Erlebnissen und Eindrücken von der Studienfahrt nach Auschwitz und Krakau im Mai dieses Jahres berichteten und auf einem Marktplatz exemplarisch Bilder, Fotos und Skizzen präsentierten.

Auch die anwesende NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann zeigte sich von den Ausführungen der Schülerinnen und vor allem von einem Stein bewegt, der, mit einem der vielen Opfer-Namen versehen,  symbolisch an den Mord und vor allem an den Menschen selbst erinnern sollte, dessen tragisches Schicksal nicht vergessen werden darf.

Anbei sind Fotos und eine kleine Rede anlässlich der Tagung sowie das Programm zu finden.

 

 Wir erinnern (uns) weiter –

die Ausstellung des St. Michael-Gymnasiums wandert nach Köln 

Die Ausstellung im Nachklang der Studienfahrt nach Polen im Mai 2016 ist im Kölner NS-Dokumentationszentrum zu sehen. Von Laura Zimmermann

Nicht nur im Geschichtsunterricht stößt man immer wieder auf das Thema Holocaust und Auschwitz, auch im Alltag begegnet einem dieses dunkle Kapitel der Menschheit gelegentlich. Das ist auch gut so, denn wie sollte man mit Verbrechen solchen Ausmaßes je abschließen? Es ist wichtig, dass vor allem junge Menschen mit diesem Thema konfrontiert werden, damit sie aufgeklärt und informiert ihren Teil dazu beitragen können, dass sich etwas Derartiges nie wiederholt und dass die Opfer nicht vergessen werden.

Genau diesen Zweck erfüllt das NS-Dokumentationszentrum in Köln, Deutschlands größte lokale Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Dort, wo bis 1945 der Sitz der Kölner Gestapo war, trifft man heutzutage auf eine Dauerausstellung über Köln im Nationalsozialismus und wechselnde Sonderausstellungen, die verschiedene Aspekte der NS-Zeit behandeln.

Hier findet man seit dem 20. Januar 2017 anlässlich des Jugend- und Schülergedenktages die Sammelausstellung „Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“, die sich aus Projekten verschiedener Schulen zusammensetzt, darunter auch des St. Michael-Gymnasiums.

Im Zuge der Studienfahrt nach Auschwitz entstand im Sommer 2016 die Ausstellung „Das Finden der Vergangenheit und das Suchen für die Zukunft“, in der wir Schüler unsere Eindrücke und Gedanken in Form von Bildern, Texten, Tagebucheinträgen und anderen Kunstprojekten ausdrücken und der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Eine Auswahl dieser Ausstellung wurde nun nach Köln überführt und kann bis zum 5. Februar als Teil der Sammelausstellung besucht werden.

Zur offiziellen Eröffnung am 20. Januar 2017 sind mehrere Schüler in Begleitung von Herrn Gehring und Herrn Mombaur erschienen, um der versammelten Presse und den vielen Interessierten ihre Ausstellung vorzustellen und die Bedeutung einzelner Exponate zu erklären.

Zu sehen, wen das Resultat unserer Ausstellung alles erreicht und inspiriert, war für uns Teilnehmer der Fahrt ein schönes Erlebnis. Immerhin ist sie ein Zeugnis von den Erfahrungen und Erkenntnissen, die wir durch die Studienfahrt im Mai 2016 gewonnen haben. In vielen anregenden Gesprächen unterhielten wir uns mit Ausstellungsbesuchern und führten intensive Diskussionen, wodurch auch wieder viele Erinnerungen an unsere Fahrt präsent wurden.

In Zukunft sollen alle zwei Jahre Schüler der Oberstufe des St. Michael-Gymnasiums die Möglichkeit haben, an einer Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz teilzunehmen und auch um dieses Unterfangen zu ermöglichen, müssen die Ergebnisse einer solchen Fahrt wahrgenommen werden. Denn was wir Schüler von dieser Fahrt mitnehmen konnten, ist beachtlich und wird uns sicher noch viele Jahre begleiten.

Workshoptag Vogelsang 2017

 

 

 
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