Rund 9.000 Schülerinnen und Schülern aus NRW machten beim Experimentalwettbewerb „Chemie
entdecken" für die Klassenstufen 5 - 10 mit. Davon waren vom St. Michael-Gymnasium in Bad
Münstereifel 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start. Eine Schülerin und ein Schüler vom St.
Michael-Gymnasium sind als Preisträger zur Uni Köln eingeladen.
Der Arbeitskreis
„Chemie entdecken" im Kölner Modell an der Universität zu Köln ehrt
zusammen mit Günter Winands, Staatssekretär
des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwoch, dem 10.
Juni 2009, um 15.30 Uhr im Kurt-Alder-Hörsaal
der Chemischen Institute der Universität zu Köln. Eingeladen sind 368
Preisträger aus ganz NRW im Alter von 11 bis 16 Jahren.
Mit dabei sind vom St.
Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel: Kathrin Müller (Foto, erste
Reihe, 3. von links) und Yannik Tefs (erste Reihe, 2. von links) aus der Klasse
5C.
Außer den Preisträgern und
deren Eltern nehmen an der Feierstunde neben dem Staatssekretär
Günter Winands die Direktorin des
Instituts für Chemie und ihre Didaktik der Universität zu Köln, Prof. Dr. Christiane Reiners,
Vertreter der Bezirksregierungen, der Chemischen Industrie, einiger Verbände,
der Schulen und der Medien teil. Dr. Elke Schumacher, Leiterin des
Arbeitskreises „Chemie entdecken", berichtet über die beiden Wettbewerbe und
moderiert die Feier. Einer der Höhepunkte ist wieder der Experimentalvortrag
von Prof. Dr. Gerd Meyer, Institut
für Anorganische Chemie. In gewohnt spannender, lehrreicher und unterhaltsamer
Weise referiert er dieses Mal zum Thema „Chemie
und Licht".
Worum ging es in den
beiden Wettbewerbsrunden des Schuljahres?
Hinter dem Titel „Mono-Poly?!" des ersten Wettbewerbs
im August 2008 verbargen sich Experimente zu Kunststoffen. So mussten aus den Monomeren Zitronensäure und Glycerin
große Moleküle, Polymere,
hergestellt werden oder aus Zitronensäure, Backpulver und Zucker eine
Schaumstoffmasse erzeugt werden, die das Prinzip der Schaumstoffherstellung
verdeutlichte. Auch das Thema Recycling durfte nicht fehlen.
Joghurtbecher wurden im
Backofen geschrumpft, verschiedene Kunststoffarten mit Hilfe von Wasser oder
Kochsalzlösung getrennt und Getränkeflaschen aus PET zu Fäden verarbeitet.
Hinzu kamen Recherchen, z. B. wie die Massenprodukte aus Kunststoffen industriell
gefertigt werden oder wie das Kunststoff-Recycling in der Praxis funktioniert.
„Cent
unter Strom" war das Thema des
Frühjahrswettbewerbs 2009. DieTeilnehmerinnen und
Teilnehmer stellten sich aus 5 Cent-Münzen kupferhaltige Lösungen her, mit
denen sie Zink oder Eisen mit einem Kupferüberzug versahen. Sie setzten Batterien
zum Verzinken und Verkupfern verschiedener Gegenstände ein und bauten sich selbst
Batterien aus 5 Cent-Stücken und verzinkten Unterlegscheiben. Bei geschicktem Vorgehen
ließen sich mit den so gebastelten Batterien Glückwunschkarten zum Abspielenoder Leuchtdioden zum
Leuchten bringen.
Der Einsendeschluss für den neuen Wettbewerb unter dem
Motto
"Chemische Scheren" ist der 10. November 2009. Wer Interesse hat, kann sich bei
Frau Stein oder Frau Mombaur melden!
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