Fachschaft Geographie
Von links nach rechts: Herr Bitterberg, Frau Brückner, Herr Schöttler, Frau Ring, Herr Tiemann
Es fehlt: Frau Gasior

Viel mehr als „Stadt-Land-Fluss“!

Die Perspektive des Faches Erdkunde zielt auf das Verständnis der naturgeographischen, ökologischen, politischen, wirtschaftlichen sowie sozialen Strukturen und Prozesse der räumlich geprägten Lebenswirklichkeit. Die Erfassung des Gefüges dieser Strukturen und Prozesse sichert das für den Einzelnen und die Gesellschaft notwendige Wissen über den Raum als Grundlage für eine zukunftsfähige Gestaltung der nah- und fernräumlichen Umwelt. Durch die Erschließung sowohl des Nahraumes als auch fremder Lebensräume wird Toleranz gegenüber dem Eigenwert fremder Kulturen angebahnt und auf ein Leben in einer international verflochtenen Welt nachhaltig vorbereitet.

Der Nachhaltigkeitsgedanke wird hierzu in jeder Jahrgangsstufe aufgegriffen. Über diesen Rahmen hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler eine raumbezogene Handlungskompetenz entwickeln. Darunter ist die Fähigkeit und Bereitschaft zur kognitiven und affektiven Teilhabe an nah- und fernräumlichen Erscheinungen und Prozessen zu verstehen.  

Der Aufbau eines topographischen Grundwissens über themenbezogene weltweite Orientierungsraster ist Voraussetzung für ein differenziertes raumbezogenes Verflechtungsdenken. Dabei wird im Rahmen bilingualer Angebote im Lernbereich Gesellschaftslehre zusätzlich schrittweise auf fachsprachliches und fachmethodisches Arbeiten in der Fremdsprache hingeführt, was auf der Grundlage der ausgewiesenen sachfachbezogenen Kompetenzerwartungen zur Setzung besonderer inhaltlicher Bezüge zu den Partnerländern führen kann.